Gelungener Jungzüchternachmittag

JUNGZÜCHTERTREFF MIT BETRIEBSBESICHTIGUNGEN
Gelungener Jungzüchternachmittag am Tschögglberg

Viele positive Eindrücke konnten 38 Grauvieh Jungzüchter am 12. März nach einem gemeinsamen Nachmittag am Tschögglberg mit nach Hause nehmen.

Der Buschenschank Wargerhof in Mölten bot im geschmackvoll sanierten Bauernhaus in zwei großen Bauernstuben Platz für die große Jungzüchtergruppe. Gemütlich wurde bei einem hervorragenden Mittagessen beisammen gesessen. Anschließend stellte Altbauer Franz Schwarz den Betrieb kurz vor und begleitete die interessierten Jungzüchter in den Kuhstall, wo eine beeindruckende Grauviehherde steht. Bekannt ist den Grauviehzüchtern die Kuhlinie aus der Exzellentkuh Golde (Enzo), welcher die Kuh Grete, die bei der Eliteversteigerung in St. Lorenzen zu einem Spitzenpreis verkauft wurde, entstammt. Weiter ging es zum Dureggerhof nach Aschl/Vöran. Jungbauer Hansjörg Egger hat den Betrieb vor fünf Jahren übernommen. Haus und Wirtschaftsgebäude wurden in den letzten Jahren saniert bzw. erweitert. Der Hof wird im Vollerwerb bewirtschaftet. Die 16 ha Grünland können dreimal gemäht werden und bieten bei günstiger Witterung genügend Grundfutter für die 70 Stück Vieh. Vorbildhafter Fleiß der gesamten Familie konnte auch beim Paghof, welcher etwas oberhalb auf 1.500 m liegt, bewundert werden. Die 30 Milchkühe und hervorragende Kalbinnen, allesamt in einwandfreiem Pflegezustand, ließen die Jungzüchter nur staunen. Mittlerweile mussten bereits einige Teilnehmer wieder zu ihrem Vieh nach Hause, doch der Rest der Gruppe stattete auch noch dem Sagbauer in Mölten einen Besuch ab. Jungbauer Albert Laner, Vorstandsmitglied des Vereins, hat den Hof im letzten Jahr übernommen und bewirtschaftet ihn gemeinsam mit seinen Eltern im Nebenerwerb. Im Stall stehen 12 hervorragende Milchkühe. Auch die Nachzucht wird selbst gezüchtet. Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle Albert für das Organisieren des Nachmittags und den willkommenen Abschluss bei einer Marende…es geht nichts über selbstgebackene Breatlen mit Speck und Krapfen ;-) . Aber auch den anderen Bauernfamilien gilt ein Dank für die nette Gastfreundschaft, welche die Jungzüchtergruppe an diesem Nachmittag erleben durfte.
Die Teilnehmer waren von diesem Nachmittag begeistert. Auch wenn es sicher nicht für jeden einfach ist, sich einen Tag frei zu nehmen, so hat es bis zum Schluss keiner bereut, denn die Eindrücke und nicht zuletzt viel neue Motivation die mit nach Hause genommen wird, können sehr wertvoll sein. Grauviehbetriebe mit hoher Zuchtqualität, aber vor allem überzeugte und fleißige Familien mit großer Passion für die Grauviehzucht und die Landwirtschaft werden allen in prägender Erinnerung bleiben.

BILDER