FAQ-Liste

Wie und wo müssen Besitzwechsel von Rindern gemeldet werden?
Erfolgt der Verkauf über die Versteigerung, so wird der Besitzwechsel in der Landesviehdatei vom Verband gemacht. Auch im Herdebuch wird das Tier auf den neuen Besitzer eingetragen bzw. ausgetragen, falls es an einen Nicht-Herdebuchbetrieb verkauft wird. Achtung: Sollte der Verkauf aufgrund verschiedener Ursachen rüchgängig gemacht werden, so muss der Tierwechsel wieder beim Amtstierarzt gemeldet werden! Wird ein Rind privat angekauft, so muss der neue Besitzer innerhalb einer Woche mit dem Tierpass zum Amtstierarzt gehen und den Besitzwechsel mitteilen. Seit kurzem besteht auch die Möglichkeit Tierwechsel über Fax (mit einem eigenen Formular) oder online auf www.provinz.bz.it/tierbewegung mitzuteilen. Auch dem Verband sollten Tierbewegungen gemeldet werden, damit der Herdebuchbestand aktuell bleibt. Auf der Rückseite des Rinderpasses müssen Besitzwechsel weiterhin eingetragen werden.
Wie läuft eine Versteigerungsmeldung ab?
Der Züchter meldet das Tier mit sämtlichen Daten (Herdebuchnummer, Name, Kalbedatum, Belegdatum usw.) beim Zuchtwart, im Büro oder über das Anmeldeformular auf dieser Internetseite bis spätestens drei Wochen vor dem Versteigerungstermin (Kälber unter 3 Monaten 2 Wochen vorher). Die Tiere werden im Katalog registriert. Sie müssen in der Landesviehdatei auf Gesundheit, Besitzer usw. kontrolliert werden (Besitzwechsel unbedingt vor Meldung richtig stellen!) Die Anlieferung wird vom Verband aus koordiniert (Selbstanlieferungen bitte rechtzeitig mitteilen), wobei die Tiere am Vortag der Versteigerung bis 12.00 Uhr angeliefert sein müssen. Kosten: 35 € (für Kälber unter 3 Monate 25 €)Begleitet muss das Tier vom Rinderpass und Belegschein sein (Frächter mitgeben). Das Gewicht und eventuelle Mängel werden registriert. Bei Kühen wird die Eutergesundheit kontrolliert und die Milch gemessen. Für das Melken und Vorführen ist der Besitzer selbst verantwortlich. Lesen Sie sich bitte auch die Verkaufs- und Gewährschaftsbestimmungen durch!Die Verkäufer sind verpflichtet Mängel bei der Meldung mitzuteilen!
Was sind die Spesen für die Beschicker einer Versteigerung?
Für Tiere, welche über die Versteigerung verkauft werden, wird ein Spesenbeitrag von 4% des Verkaufspreises verrechnet (bei Kalbinnen und Kühen ein Mindestbetrag von 60 € bzw. ein Höchstbetrag von 100€, bei Jungrindern ein Mindestbetrag von 40€ und bei Kälbern ein Mindestbetrag von 20 €). Für Tiere die nicht abgegeben, d.h. nicht verkauft werden wird ein Spesenbeitrag von 2% des erreichten Preises einkassiert. Für Tiere, welche aus Krankheitsgründen nicht zur Versteigerung aufgetrieben werden können, muss ein tierärztliches Zeugnis vorgelegt werden, und es sind keine Spesen zu bezahlen. Für unbegründet nicht aufgetriebene Tiere wird ein Spesenbeitrag von 20,00 € eingefordert. Auch der Anlieferungstransport, und im Falle eines Nichtverkaufes der Abtransport, gehen zu Lasten des Verkäufers.
Wie muss ich vorgehen, wenn ich bei der
Versteigerung einkaufen möchte?
Es ist für einen reibungslsoen Versteigerungsverlauf unbedingt notwendig, dass sich die Käufer vor Beginn der Versteigerung im Marktbüro registrieren lassen und eine Winkerscheibe holen. Dann steht einer Teilnahme nichts mehr im Wege. Die Tiere werden im Ring vorgeführt, vom Startpreis werden jeweils 20,00 € dazugezählt. Nach Abschlag wird auf der Anzeigetafel der Nettopreis (Kaufpreis inkl. MwSt.) angezeigt. Der Verkäufer entscheidet ob er das Tier zu diesem Preis abgibt. Falls ja, wird der Käufer ausgerufen. Die Tiere sind anschließend im Marktbüro zu bezahlen. Der Abtransport wird von den Zuchtwarten koordiniert. Den Rinderpass des Tieres erhält der Frächter für die Fahrt und übergibt ihn dann beim Abladen an den neuen Besitzer. Eigentransporte sollten bei der Bezahlung im Marktbüro mitgeteilt werden, und es muss auch der Rinderpass mitgenommen werden.
Wie kann ich Mitglied werden?
Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?
Die erste Voraussetzung ist, dass Sie Rinder einer unserer drei Rassen halten und züchten möchten. Ihr erster Ansprechpartner ist der Zuchtwart ihres Gebietes. Setzen Sie sich einfach mit ihm in Verbindung; er wird Sie in ihrem Betrieb aufsuchen und ein beratendes Gespräch führen. Sie können dann die Beitrittserklärung ausfüllen und der Tierbestand wird erhoben (A-Mitglieder).

Als Neumitglied muss der Geschäftsanteil einbezahlt werden (A-Mitglieder 25,82 €/Kuh, B-Mitglieder 12,91 € x Anzahl Tierbestand). Dieser wird alle 5 Jahre angeglichen und im Fall eines Austritts wieder ausgezahlt.
Was ist zu tun, wenn eine Hofumschreibung stattgefunden hat?
Auch im Fall einer Hofumschreibung ist der Zuchtwart zu avisieren. Er wird bei Ihnen vorbeikommen und das alte bzw. neue Mitglied füllen eine Austritts- bzw. Beitrittserklärung aus. Die Mitgliedschaft wird umgeschrieben und an die Vereinigung der Südt. Tierzuchtverbände (Tierkennzeichnung, Besamung usw.) sowie an das Kovieh (Kälber- und Schlachtviehversteigerung) weitergeleitet.