Vollversammlung des Pinzgauer Jungzüchtervereins in Pfalzen

Abschluss eines erfolgreichen ersten Tätigkeitsjahres und Neuwahlen des Vorstandes

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Nach der Gründungsversammlung im Jänner 2010 hielten die Jungzüchter nach einem erfolgreichen Tätigkeitsjahr am 28. Jänner 2011 die erste Vollversammlung ab. Obmann Martin Ebenkofler konnte im Gasthof Edy in Pfalzen neben 28 Mitgliedern auch einige Vertreter anderer Jungzüchtervereine, sowie den Geschäftsführer des Rinderzuchtverbandes Herbert Lang, den Vorsitzenden der Pinzgauerzüchter Siegfried Gatterer und die Züchterausschussmitglieder Jakob Unterkofler, Stefan Auer und Friedrich Johann Hofer begrüßen. Er freute sich, dass der Pinzgauer Jungzüchterverein bereits über 60 Mitglieder zählt. Dass großes Interesse herrscht, konnte dem Tätigkeitsbericht von Maria Aichner entnommen werden. Sie berichtete anhand von Bildern über die Gründungsversammlung im Jänner, die Fahrt zur Almwanderung der Pinzgauer Jungzüchter nach Fieberbrunn im Juli, die Hochzeit von Matthias Ploner im September, den Vorführkurs mit dem Gama-Show Team aus Tirol im Oktober in St. Lorenzen und schließlich dem Höhepunkt des Jahres: die 3. Bezirksschau der Jungzüchter im November in St. Lorenzen. Nachdem der Kassabericht, vorgetragen von Kassier Andreas Gruber, einstimmig genehmigt wurde, standen Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung. Siegfried Gatterer übernahm den Wahlvorsitz. Bis auf Joachim Schwingshackl stellten sich alle Vorstandsmitglieder der Wiederwahl. Während der Stimmenauszählung hatte Hans Aichholzer die besondere Aufgabe einen Rückblick auf die 3. Bezirksschau mit Eliteversteigerung am 13. und 14. November zu halten. Die Schau stand ganz im Zeichen der Jungzüchter. Gemeinsam standen erstmals Pinzgauer-, Holstein- und Grauvieh Jungzüchter gemeinsam im Ausstellungsring. Anhand einer Bilderschau wurden alle Pinzgauerkalbinnen nochmals vorgestellt.
Anschließend wurde das Wahlergebnis bekannt gegeben. Alle Kandidaten wurden erfolgreich gewählt. Als neues Vorstandsmitglied konnte Andreas Steger aus St. Johann im Ahrntal gewonnen werden. Hans Aichholzer, Maria Aichner, Peter Bodner, Martin Ebenkofler, Siegfried Haller, Matthias Ploner, Franz Steger, Andreas Gruber und Andreas Steger werden damit für die nächsten drei Jahre den Verein leiten. Die Funktionen werden in Kürze innerhalb des Vorstandes gewählt bzw. zugeteilt. Siegfried Gatterer gratulierte den Vorstandsmitgliedern zur Wahl und wünschte dem Jungzüchterverein weiterhin alles Gute und viel Erfolg in seiner Tätigkeit, damit die Freude an der Pinzgauerzucht auch in Zukunft bestehen bleibe.
Nun richtete auch Herbert Lang einige Grußworte an die Jungzüchter. Sie können stolz sein, etwas Besonderes im Stall zu haben, und damit auch die besondere Aufgabe erfüllen, die Rasse für die Zukunft zu erhalten. Die Jungzüchtervereine seien ihm ein besonderes Anliegen, da sie auch die Schmiede von späteren Funktionären im Verband sind. Auch die Kollegen der Holstein-, Fleckvieh- und Grauvieh-Jungzüchtervereine gratulierten dem Pinzgauer-Jungzüchterverein zu seiner Tätigkeit und freuen sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Martin Ebenkofler nutzte den Anlass um einigen Personen zu danken. In besonderer Weise Siegfried Gatterer für die Initiative und Unterstützung der Jungzüchterschau in St. Lorenzen. Ein offenes Ohr für die Anliegen des Jungzüchtervereins hat auch stets Herbert Lang, seine Mitarbeiterinnen im Verband, sowie Christina Sendlhofer von der ARGE Pinzgauer in Maishofen. Nicht zuletzt dankte Martin den Mitgliedern, welche sich stets interessiert zeigen und sich an den Veranstaltungen zahlreich beteiligen.
Auch für das Jahr 2011 ist bereits einiges geplant. Matthias Ploner hielt kurz Ausblick und berichtet über die Teilnahme am Jungkuhchampionat am 5. März in Maishofen. Geplant ist weiter eine Lehrfahrt im Frühjahr und ein Weiterbildungskurs im Herbst. Natürlich wird auch wieder die Almwanderung der Pinzgauer Jungzüchtergemeinschaft besucht. Er dankte als Obmannstellvertreter im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder Obmann Martin Ebenkofler für seinen Einsatz. Schließlich war Martin auch die treibende Kraft in der Gründung des Vereins, weshalb ihm ein aufrichtiger Applaus gebühre.
Die Versammlung fand bei einem gemeinsamen Essen und viel Fachsimpelei einen gemütlichen Abschluss.